Auf eine prall gefüllte Agenda für das Jahr 2017 blickte der SV Hoof bei seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung voraus. Mit dem Kindermaskenball und Hausball am Rosenmontag in Kooperation startet der Veranstaltungsreigen. Aber auch die Zeltkirmes am letzten Wochenende im April, das traditionelle Sportfest im Juli und ein Fanfrühstück stehen noch auf dem Plan. Auch außerhalb der unterschiedlichen Festivitäten hat sich der Sportverein viel vorgenommen, wie der erste Vorsitzende Frank Keller verriet: Derzeit finden noch umfangreiche Renovierungsarbeiten im Sportheim statt, weshalb die Versammlung auch kurzfristig ins Dorfladen-Bistro verlegt worden war. „Nachdem kürzlich bereits das Dach des Sportheims erneuert wurde, stehen derzeit Modernisierungsarbeiten in Küche und Gastraum an, wodurch man schon fast von einer Komplettrenovierung sprechen kann.“, berichtete der erste Vorsitzende stolz. Weiterhin laufen derzeit Planungen, die knapp 12 Jahre alte Sportplatzdecke des Kunstrasenplatzes zu erneuern. Entsprechende Gespräche mit der Stadtverwaltung und der Sportplanungskommission laufen bereits, ein Antrag auf Bezuschussung ist schon vorbereitet. Dieses Vorhaben segnete die Jahreshauptversammlung einstimmig ab, was nicht zuletzt auch an den soliden Finanzen des Vereins lag. „Wir sind gut aufgestellt und stehen finanziell auf festen Beinen.“, stellte der Rechner des Vereins, Florian Schulz, fest. Das Darlehen für den Kunstrasen ist bereits seit knapp zwei Jahren zurückgezahlt. Trainer Guido Cullmann und Abteilungsleiter Fußball Kim Jung gingen in ihren Berichten auf die sportliche Situation ein. Mit dem Saisonverlauf könne man angesichts zahlreicher Ausfälle im Sturm zufrieden sein. Allerdings dürfe man sich mit bisher 25 Punkten und Tabellenplatz 9 nicht zu sicher fühlen, denn der saarländische Fußballverband plane, die gerade erst auf 17 Mannschaften aufgestockte Bezirksliga am Ende der Saison wieder zu verkleinern, sodass mit bis zu fünf Absteigern gerechnet werden müsse. Wenn dies so kommen sollte, hätte die SG Hoof/Osterbrücken gerade einmal vier Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Bei den Vorstandsneuwahlen gab es keine großen Überraschungen. Bis auf David und Lukas Fuchs sowie Karlheinz Müller, die auf eigenen Wunsch nicht mehr kandidierten, wurden alle bisherigen Vorstandsmitglieder einstimmig wiedergewählt. „Karlheinz Müller“, so Frank Keller, „konnte ich leider nicht mehr überreden weiterzumachen. Nachdem er über 30 Jahre lang dem Vorstand angehört hat, habe ich aber Verständnis für diesen Schritt.“ Neu in den Vorstand gewählt wurden Jannik Cullmann und Florian Marx. Als letzter Tagesordnungspunkt stand eine erste Diskussion über eine mögliche Fusion der beiden Vereine SV Hoof und SV Osterbrücken auf dem Plan. Am Ende war man sich einig, dass man das Thema in beiden Vereinen weiterhin intensiv diskutieren müsse und eine Entscheidung hierüber nicht vorschnell treffen dürfe.